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Ebola: Liberias Präsidentin entschuldigt sich

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Ebola: Liberias Präsidentin entschuldigt sich

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Die Ebola-Epidemie breitet sich in Westafrika weiter ungehindert aus. Nun hat sich die liberianische Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf für die vielen Toten beim Gesundheitspersonal entschuldigt.

Bislang starben vierzig Angehörige des medizinischen Bereichs. Achtzehn Millionen Dollar sollen für den Kampf gegen Ebola bereitgestellt werden.

“Wenn wir bislang nicht genug getan haben, so möchte ich mich dafür entschuldigen”, so Sirleaf.

In Nigeria wächst unterdessen die Furcht vor einer Ausbreitung der Seuche. Dort wurde bereits der nationale Notstand ausgerufen. Betroffen ist vor allem die Region um die Millionenstadt Lagos.

Nigeria ist nach Guinea, Liberia und Sierra Leone das vierte Land, in dem sich das Virus ausbreitete. In den sozialen Netzwerken des Landes kursieren unterdessen bereits zahlreiche Witze über das Ebola-Virus.

Der Infektions-Verdacht bei einem Mann in Deutschland hat sich unterdessen nicht bestätigt. Das teilte das Hamburger Uni-Klinikum Eppendorf mit.