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Italienischer Ministerpräsident zieht ins Pfadfinder-Camp

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Italienischer Ministerpräsident zieht ins Pfadfinder-Camp

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Er wurde gefeiert wie ein Rockstar: Der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi hat an einem Treffen der Pfadfinder teilgenommen.

Rund 35.000 italienische Jungen und Mädchen besuchten die Veranstaltung in der Nähe von Pisa. Renzi war früher selbst Mitglied des Jugendverbands.

Ein Mädchen erzählte: “Er hat sich bei uns dafür bedankt, dass wir einander zuhören. Und er hat scherzhaft gemeint, dass die italienische Regierung dazu nicht fähig sei. Es würde viel geredet aber nur wenig zugehört.”

Ein Junge berichtete: “Er sagte, er würde die Militärausgaben viel lieber in die Bildung investieren. Für ihn sei die beste Verteidigung die Bildung.”

Renzi hatte sich am Samstag mit den Jugendlichen getroffen und unterhalten. Am Sonntag richtete er sich dann in einer Rede an die Teilnehmer des Treffens. Er forderte sie auf, das Unmögliche möglich zu machen.

“Wenn jemand in Italien glaubt, ihr seid die Zukunft, dann liegt er falsch”, so Renzi. “Ihr seid die Gegenwart unseres Landes. Bleibt in Italien, geht nicht fort. Erschafft das schönste Land. Und schenkt den Worten Bedeutung: zu sein und nicht zu haben.”

Renzi betonte, Italien sei auf dem richtigen Weg. In den vergangenen Monaten seien mehr als 100.000 Arbeitsplätze geschaffen worden. Das sei zwar nicht genug aber ein erster Schritt.