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Präsidentenwahl in der Türkei: 53 Millionen Wähler, drei Kandidaten, ein Favorit

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Präsidentenwahl in der Türkei: 53 Millionen Wähler, drei Kandidaten, ein Favorit

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Sein Sieg gilt als fast sicher: Belagert von einem großen Medienaufgebot gab der derzeitige türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan bei der heutigen Präsidentenwahl seine Stimme ab.

Ekmeleddin Ihsanoglu, Kandidat eines Oppositionsbündnisses, schritt in der Metropole Istanbul zur Wahlurne. Er hofft von Skandalen in der AKP zu profitieren und versteht sich als liberale Alternative zum konservativen Erdogan.

Mit Selahattin Demirtas vertritt ein Präsidentschaftskandidat erstmals eine explezit prokurdische Politik. Der 41-Jährige gab im südosttürkischen Diyarbakir seine Stimme ab.

Zum ersten Mal wählen die Türken ihren nächsten Präsidenten direkt, insgesamt sind in der Türkei 53 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, abzustimmen.

Vor einer Woche durften erstmals auch im Ausland lebende Türken mitmachen. Von ihnen beteiligten sich aber nur knapp über acht Prozent an der Präsidentenwahl.