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Dutzende Häftlinge nach Beschuss aus Hochsicherheitsgefängnis in Donezk geflohen

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Dutzende Häftlinge nach Beschuss aus Hochsicherheitsgefängnis in Donezk geflohen

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Bei den Gefechten zwischen den prorussischen Separatisten und der ukrainischen Armee ist ein Geschoss in ein Hochsicherheitsgefängnis in Donezk eingeschlagen. In der anschließenden Panik seien
mehr als 100 Häftlinge geflohen, teilte die Stadtverwaltung mit. Etwa 30 von ihnen seien wenig später zurückgekehrt.

Der stellvertretende Direktor des Gefängisses, Juri Khmelewtsew, sagte, es sei umgehend medizinische Hilfe geleistet worden, das sei alles sehr professionell gelaufen, die Mehrheit der Häftlinge sei gerettet worden.

Den Angaben zufolge kam ein Häftling ums Leben, 18 weitere wurden verletzt.

Einer der Häftlinge berichtet, man sei auf dem Weg in die Schlafräume gewesen, als das Geschoss einschlug. Ein Mann sei noch unten gewesen, die Explosion habe ihm den Kopf und andere Körperteile abgerissen.

Die Flucht der Häftlinge war möglich, weil das Geschoss auch die Stromversorgung und damit die Alarmanlage des Gefängisses außer Gefecht gesetzt hatte.