Eilmeldung

Eilmeldung

Ein ungarisches Fußball-Schmuckkästchen

Sie lesen gerade:

Ein ungarisches Fußball-Schmuckkästchen

Schriftgrösse Aa Aa

Der ungarische Fußball hat ein neues Schmuckkästchen – das gerade fertiggestellte Stadion des Rekordmeisters Ferencvaros Budapest.

Wer ‘rein will, muss sich per Fingerabdruck identifizieren. Rund 23.000 Zuschauer finden Platz, errichtet wurde das Stadion innerhalb von 14 Monaten, die Baukosten betrugen 50 Millionen Euro.

Zur Einweihung hatte sich Ferencvaros, das vom Deutschen Thomas Doll trainiert wird, den FC Chelsea eingeladen. Den Jungferntreffer erzielten die Hausherren: Zoltan Gera traf in der 17. Minute zum 1:0.

Doch die Engländer verdarben dem ungarischen Rekordmeister die Einweihungsfeier: Dem Brasilianer Ramires gelang kurz nach der Halbzeit der Ausgleich. Neun Minuten vor dem Schlusspfiff traf dann Cesc Fabregas zum 2:1-Endstand für Chelsea.

euronews-Reporterin Andrea Hajagos berichtet aus Budapest: “Der ungarische Fußball gehört seit vielen Jahren nicht mehr zur Weltspitze, aber für die Regierung ist der Sport dennoch sehr wichtig. In den vergangenen Jahren wurde für den Bau und die Renovierung von Stadien mehr als 400 Millionen Euro ausgegeben.”