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Ukrainische Armee zieht Belagerungsring um Donezk enger - NATO warnt vor russischen Militäraktionen

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Ukrainische Armee zieht Belagerungsring um Donezk enger - NATO warnt vor russischen Militäraktionen

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EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat Russland vor
“einseitigen militärischen Aktionen, egal unter egal welchem Vorwand” gewarnt. Zuvor hatte Kreml-Chef Wladimir Putin ihm mitgeteilt, Russland werde in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Roten Kreuz humanitäre Hilfe in die Ostukraine liefern.

NATO-Generalskretär Anders Fogh Rasmussen sprach von einer großen Wahrscheinlichkeit eines miltärischen Eingreifens Russlands. Moskau habe unter dem Vorwand humanitärer Hilfe sein Militär vor Ort stationiert und sei nunmehr bereit, eine illegale Militäraktion in der Ukraine zu beginnen.

Putin sprach in dem Gespräch mit Barroso nach Angaben des Kremls von den “katastrophalen Folgen” der ukrainischen Militäroperation.

Der Sprecher des ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrates, Andreiy Lysenko, sagte, gegen 11 Uhr morgens hätten an der Grenze zur Ukraine 45.000 Soldaten der russischen Streitkräfte gestanden.

Die prorussischen
Separatisten in der ostukrainischen Großstadt Donezk berichteten von schwerem
Artilleriebeschuss durch die ukrainischen Regierungstruppen.

Deren Anführer, Alexandr Zakharenko, verwies darauf, dass die Menschen in der Volksrepublik Donezk zu 100 Prozent bereit seien, eine Konter-Offensive zu beginnen.

Indes stimmte US-Präsident Barack Obama einer humanitären Hilfsaktion unter Leitung des Internationalen Roten Kreuzes in der Ostukraine zu. Daran sollen sich die EU, Russland, Deutschland und andere Länder beteiligen.