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Drama um Flüchtlinge im Irak


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Drama um Flüchtlinge im Irak

Erhöhte Sicherheitsbereitschaft im Irak: Eine Entspannung in der seit Monaten dauernden politischen Krise ist nicht in Sicht. Präsident Fuad Massum hatte den schiitischen Politiker Haidar al-Abadi mit der Regierungsbildung beauftragt. Der amtierende Ministerpräsident Nuri al-Maliki weigert sich jedoch, sein Amt aufzugeben. Al-Maliki wies die Sicherheitskräfte des Landes nun an, sich aus dem politischen Machtkampf herauszuhalten und sich stattdessen auf die Verteidigung des Landes gegen die sunnitische Miliz “Islamischer Staat” zu konzentrieren.

Die USA setzten ihre Luftangriffe auf Stützpunkte der Miliz fort. Zudem stärkt Washington die Kurden im Nordirak mit Waffenlieferungen. Doch bisher konnte der Vormarsch noch nicht gestoppt werden. Die kurdischen Peschmerga-Kämpfer liefern sich erbitterte Gefechte mit der Miliz.

Unterdessen gehen die Hilfslieferungen für die ins Sindschar-Gebirge geflohenen Jesiden weiter. Großbritannien beteiligt sich mit rund 10 Millionen Euro bei der Unterstützung der Flüchtlinge. Die EU gab insgesamt fünf Millionen Euro frei.

Tausende Christen flohen in die nordirakische Stadt Arbil. Dort sind sie notdürftig in Kirchen und in Zelten auf der Straße untergebracht. Allein in den vergangenen drei Tagen sind rund 50.000 Menschen vor den Extremisten in die kurdischen Autonomiegebiete und nach Syrien geflohen.

1.21 The end

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