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Hilfsmission unter Leitung des Roten Kreuz für die Ostukraine vereinbart


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Hilfsmission unter Leitung des Roten Kreuz für die Ostukraine vereinbart

Die Konfliktparteien in der Ostukraine haben einer Hilfsmission unter der unabhängigen Leitung des Internationalen Roten Kreuz zugestimmt. An dem Einsatz sollen sich sowohl Russland als auch die EU und USA beteiligen. Wann die in Luhansk und den anderen Regionen dringend benötigte Hilfsmission starten könne, sei laut Rotem Kreuz noch nicht klar. Zunächst müsse Russland Details zu seinen Hilfsgütern und Transportmitteln offenlegen. Bewaffnete Konvois würden nicht akzeptiert.

Der scheidende EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso hatte Russland zuvor vor “einseitigen militärischen Aktionen”, auch unter einem humanitären Vorwand, gewarnt. Kremlchef Wladimir Putin hatte mitgeteilt, dass eine Hilfsmission vorbereitet werde. Auch NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hatte vor einer “illegalen” russischen Militärintervention gewarnt. Diese sei sehr wahrscheinlich. NATO-Angaben zufolge zog Russland etwa 20.000 Soldaten an der ukrainischen Grenze zusammen.

Unterdessen gab die ukrainische Armee an, in die “letzte Phase” der Wiedereroberung der Stadt Donezk einzutreten. Die Separatisten bereiten eigenen Angaben zufolge einen Konterangriff vor.

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