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Waffenruhe in Gaza hält - Verhandlungen gehen weiter

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Waffenruhe in Gaza hält - Verhandlungen gehen weiter

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Bislang hält sie weitgehend, die dreitägige Waffenruhe im Gazastreifen. Geschäfte sind geöffnet, auf dem Markt kann man Obst und Gemüse kaufen. Doch die Bemühungen um eine langfristige Waffenruhe gehen weiter, die derzeitige läuft am Mittwochabend ab, dann droht neue Gewalt.

Die Vereinten Nationen verteilen Hilfsgüter und Lebensmittel, zumindest für ein paar Stunden können die Menschen im Gazastreifen durchatmen. Dem Vernehmen nach lehnt die im Gazastreifen regierende Hamas eine Verlängerung der Waffenruhe ab, die Gespräche mit Israel gestalteten sich schwierig und die palästinensische Delegation müsse die Hoffnungen ihres Volkes erfüllen.

“Wir wollen leben, wie jedermann in jedem Land”, sagt ein Mann, “unter menschlichen Bedingungen und mit Würde. Derzeit leben wir in Armut, niemand steht uns zur Seite. Ich hatte ein Stück Land, das für fast 40.000 Dollar verkauft wurde, von dem Geld habe ich nichts gesehen. Auch diesmal hat man mir mein Land für nichts genommen.”

Die Hamas will bei den indirekten Verhandlungen in Kairo vor allem die Aufhebung der Blockade des
Palästinensergebiets und die Freilassung von Häftlingen erreichen.

“Die Kinder schreien den ganzen Tag”, sagt eine Frau. Sie haben seit 25 Tagen aus der Dose gegessen. Es gibt nichts zu essen, sie können nicht schlafen, das ist sehr hart.”

Nach Schätzungen der Vereinten Nationen wurden in den vergangenen Wochen 65.000 Menschen obachlos. Sie harren nun in Flüchtlingslagern aus. Mehr als 10.000 Häuser wurden demnach zerstört.