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Putin: Man darf Russland nicht geringschätzig und schulmeisterhaft behandeln

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Der russische Staatspräsident Wladimir Putin hat bei einem Treffen mit Regierung und Abgeordneten auf der Krim ein Ende der erbitterten Gefechte in der Ostukraine gefordert. In seiner mit vier Stunden Verspätung begonnenen Rede ging Putin auch auf die Wirtschaftssanktionen ein:

“Das Land ist in blutigem Chaos versunken, in einem mörderischen Bruderkrieg. Russland wird alles in seiner Macht stehende tun, um die Kämpfe so schnell wie möglich zu beenden. Im Südosten spielt sich eine große humanitäre Katastrophe ab, tausende von Menschen kamen ums Leben, weitere tausende sind zu Flüchtlingen geworden und haben buchstäblich ihr ganzes Hab und Gut verloren“, sagte er am Donnerstag bei einem Treffen mit Staatsduma-Abgeordneten und Regierungsmitgliedern in Jalta.

Man müsse ruhig, würdig und effektiv an der Entwicklung des Landes arbeiten, ohne sich von der Außenwelt abzuschotten. Zugleich dürfe nicht zugelassen werden, dass man sich Russland gegenüber geringschätzig und schulmeisterhaft verhalte, sagte Putin.

Es war der zweite Besuch Putins auf der Krim seit der Angliederung der Krim an Russland. Für die wirtschaftliche Entwicklung der vor allem bei Touristen beliebten Region stellt die Regierung bis 2020 etwa 14,5 Milliarden Euro zur Verfügung.