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Russischer Hilfskonvoi steuert Separatistengebiet an

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Russischer Hilfskonvoi steuert Separatistengebiet an

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Der russische Hilfskonvoi für die Ostukraine nähert sich einem von Aufständischen kontrollierten Grenzabschnitt in der Region Luhansk. Das melden mehrere Nachrichtenagenturen.

Die Lkws haben demnach auf einem Feld, etwa 50 Kilometer von der Grenze entfernt, angehalten. Die Ukraine hatte zuvor erklärt, der Konvoi dürfe nicht, wie ursprünglich geplant, das Gebiet Charkiw durchfahren. Der Ort wird von der ukrainischen Armee kontrolliert.

“Wir fahren dorthin, wohin man uns sagt, dass wir fahren sollen”, so ein Lkw-Fahrer. “Es ist etwas heiß aber alles läuft prima. Die Lkw funktionieren einwandfrei.”

Die ukrainische Regierung hatte zuletzt die neue Route über die Region Luhansk nicht ausgeschlossen.

Ein Sprecher des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats sagte: “Auch wenn man entscheidet, dass die Hilfsgüter über einen Grenzabschnitt transportiert werden, der zeitweilig von den Terroristen kontrolliert wird, sollte trotzdem die unkrainische Grenzbehörde die Container durchsuchen. Anschließend sollten die Container den Vertretern des Roten Kreuzes übergeben werden.”

Die ukrainische Regierung schickt unterdessen ebenfalls Hilfsgüter in die Konfliktgebiete Donezk und Luhansk. Insgesamt sollen mehr als 70 Lkw 700 Tonnen Lebensmittel zu den Not leidenden Menschen bringen. Die Hilfsgüter sollen dann dem Roten Kreuz übergeben werden.