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Der Irak am Scheideweg?

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Der Irak am Scheideweg?

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Hunderttausende sind im Irak auf der Flucht. Sie fliehen vor der Gruppe Islamischer Staat. Deren Kämpfer rücken immer weiter auf die Hauptstadt Bagdad und die autonome Kurdenregion vor. Kurdische Kämpfer versuchen sie aufzuhalten. Das italienische Fernsehen berichtete.

Die Lieferung von Hilfsgütern nach Kurdistan wird intensiviert. Zehntausende Flüchtlinge sind dort gestrandet, auf der Flucht vor den IS-Kämpfern. Für die Kurden könnte in der Tragödie eine Chance liegen. Sie könnten an Bedeutung gewinnen und schließlich einen unabhängigen Staat gründen. Ein Bericht des schweizer Fernsehens:

Zehntausende Menschen wurden bislang im Irak vertrieben. Die meisten davon gehören zur Minderheit der Jesiden. Und noch immer sitzen Jesiden im Sindschar-Gebirge fest. Dem französischen Fernsehen gelang es, mit einigen von denen zu sprechen, die flüchten konnten.

Keine Volksgruppe wurde von den Greueltaten der Dschihadisten bislang verschont. Und die IS-Kämpfer lassen den Menschen nur eine Wahl: konvertieren oder sterben. Ist der Islamische Staat gefährlicher als al-Qaida? Das italienischsprachige schweizer Fernseh hat sich diese Frage gestellt.