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Theoretische Einigung über russischen Hilfskonvoi - Praxis offenbar schwierig

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Theoretische Einigung über russischen Hilfskonvoi - Praxis offenbar schwierig

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Wegen Unstimmigkeiten über die Abfertigung zwischen Kiew und dem Roten Kreuz
steckt ein russischer Konvoi mit Hilfsgütern für die Ostukraine seit Donnerstag in der Nähe der Stadt Kamensk-Schachtinski fest, etwa 20 Kilometer von der russisch-ukrainischen Grenze entfernt.

In der Nähe des Konvois aus etwa 280 Lastwagen hat Russland Dutzende schwere Militärfahrzeuge zusammengezogen – die Gemengelage sät Mißtrauen.

Laurent Corbaz, IKRK Head of Operations für Europa und Zentralasien:

“Das Rote Kreuz akzeptiert nie militärische Eskorten, also ergreifen wir unsere eigenen Sicherheitsmaßnahmen, um sicherzustellen, dass alle die vereinbarte Route akzeptieren und respektieren.”

“Die humanitäre Mission aus Russland kommt vorwärts. Die Ukraine, Russland und das Roten Kreuz haben sich über die Lieferbedingungen für die Hilfsgüter geeinigt,” hatte Finnlands Präsident Sauli Niinistö nach einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Sotschi berichtet.

Der Teufel liegt aber offenbar im Detail: So forderte eine Rotkreuz-Sprecherin von Kiew wie von den Separatisten unter anderem Sicherheitsgarantien für die lebensgefährliche Fahrt durch die Kampfzone nach Lugansk.

su mit dpa, Reuters