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Umstrittener Hilfskonvoi steht kurz vor ukrainischer Grenze

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Umstrittener Hilfskonvoi steht kurz vor ukrainischer Grenze

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Der umstrittene russische Konvoi kam am Donnerstag erneut zum Stehen, etwa 15 Kilometer vor der ukrainischen Grenze. Denn noch immer gibt es Streit, wo und unter welchen Umständen die rund 280 LKW bis ins Zielgebiet kommen sollen.

Kiew will die Fracht an einem von Regierungsbeamten kontrollierten Grenzübergang prüfen und dann vom Roten Kreuz verteilen lassen.

Die Lastwagen hatte zuletzt aber einen Weg eingeschlagen, der zu einem von Separatisten gehaltenen Grenzübergang führt. Sie stehen nun nahe der russischen Stadt Donezk, nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Separatistenhochburg auf ukrainischer Seite.

Auch das Rote Kreuz sieht noch Klärungsbedarf. Am Freitag will ein ranghoher Vertreter nach Kiew reisen, um über die der Hilfsorganisation zugedachte Auslieferung der russischen Fracht zu sprechen.

Die ukrainische Regierung hat zudem selbst einen ihrer regelmäßigen Versorgungskonvoys für die Ostukraine in Richtung der verbliebenen Separatistenhochburgen geschickt. Auch diese Güter soll das Rote Kreuz wohl verteilen.