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Pakistan: Märsche gegen Islamabad und Premier Sharif

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Pakistan: Märsche gegen Islamabad und Premier Sharif

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Zehntausende Menschen haben in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad gegen den amiterenden Premierminister Nawaz Sharif demonstriert.

Zu den Protesten hatten zwei prominente pakistanischen Oppositionelle aufgerufen. Imran Khan, ehemaliger Cricket-Star und jetziger Vorsitzender der drittgrößten pakistanischen Partei sowie der Prediger und Politiker Muhammad Tahir al-Qadri fuhren in der Nacht auf Samstag mit Autokorsos in die Stadt ein.

Nach Polizeiangaben schlossen sich etwa 60.000 Menschen den Protesten an, in Islamabad ist ein Großaufgebot an Sicherheitskräfte im Einsatz.

“Unsere Emotionen sind aufgeladen, wir werden hier bleiben bis die Nachricht vom Erfolg unserer Revolution kommt, erst dann werden wir nach Hause gehen”, so eine Anhängerin des Predigers. “Unser Anführer wird eine Rede halten und uns sagen, dass wir gewonnen haben, so Gott will.”

Imran Khan und Muhammad Tahir al-Qadri werfen dem seit gut einem Jahr regierenden Nawaz Sharif Wahlbetrug vor und fordern seine sofortige Entfernung aus dem Amt.

Der Industrielle Sharif hatte bei der Wahl 2013 gegen Imran Kahn gewonnen. Er war bereits zweimal zuvor Premierminister des Landes.