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Rotes Kreuz beim russischen Hilfskonvoi bereit: "Wir wollen sicher von A nach B kommen"

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Rotes Kreuz beim russischen Hilfskonvoi bereit: "Wir wollen sicher von A nach B kommen"

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280 Lastwagen mit Hilfsgütern seit Tagen auf der einen Seite, der russischen. Zwei Städte mit insgesamt 240.000 Einwohnern ohne Strom und größtenteils ohne Wasser auf der anderen Seite, in der Ukraine. Bis zu 36° Hitze, Lebensmittel und Treibstoff sind knapp. Die Lage der Menschen im Krisengebiet verschlechtere sich von Tag zu Tag, so die örtlichen Behörden.

Alles wartet. Worauf?
Kiew und der Westen befürchten, dass die Hilfen vor allem den Separatisten zugute kommen könnten. Das Rote Kreuz soll die Hilfsgüter verteilen – unter anderem Essen und Stromgeneratoren.

Pascal Cuttat, der Vertreter des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes in Russland:

“Jetzt sind wir so weit: die Verantwortlichen haben sich über die Modalitäten geeinigt, wir stehen alle bereit und warten nur noch darauf, dass die Konfliktparteien uns die geforderten Sicherheitsgarantien geben, damit wir sicher von A nach B kommen.”

Ukrainische Regierungstruppen versuchen seit Wochen, die beiden Rebellenhochburgen Lugansk und Donezk einzunehmen.

Russland forderte eine Feuerpause, damit das Rote Kreuz die Hilfsgüter verteilen kann.

su mit dpa