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Kolumbianische Regierung und FARC-Rebellen hören Bürgerkriegs-Opfer an

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Kolumbianische Regierung und FARC-Rebellen hören Bürgerkriegs-Opfer an

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Nach einer Verhandlungspause sind erstmals auch zivile Opfer des kolumbianischen Bürgerkrieges zu den Friedensgesprächen zwischen der Regierung und FARC-Rebellen eingeladen worden.

Insgesamt wollen die Konfliktparteien 60 von den Vereinten Nationen ausgewählte Betroffene anhören.

Die Beendigung des seit gut einem halben Jahrhundert anhaltenden und damit längsten aktiven Bürgerkriegs der Welt ist das erklärte Ziel des soeben wiedergewählte Präsidenten Juan Manuel Santos.

Seit eineinhalb Jahren wird darüber auf neutralem Boden in Cuba verhandelt. Fortschritte gibt es beispielsweise bei der Frage einer Bodenreform. Allerdings wird der Fortgang der Gespräche immerwieder durch terroristische Anschläge bedroht.