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Ukraine erkennt russischen Konvoi als Hilfe an - Lkw fahren zur Grenze

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Ukraine erkennt russischen Konvoi als Hilfe an - Lkw fahren zur Grenze

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In den Streit um den russischen Hilfskonvoi für die Ostukraine kommt Bewegung. Sechzehn der etwa 280 Lkw haben das Feld verlassen, auf dem die Kolonne seit Tagen steht, und nähern sich der ukrainischen Grenze.

Die ukrainische Regierung hatte zuvor den russischen Konvoi offiziell als Hilfslieferung anerkannt. Einer der Lkw-Fahrer erklärte:

“Wir bringen Lebensmittel, Wasser, Medizin und Kindernahrung. All das, was die Zivilbevölkerung braucht. Wir warten jetzt auf unsere Anweisungen. So bald wir die Erlaubnis bekommen, fahren wir los. Ich kann ihnen nichts weiter sagen.”

Es ist weiter unklar, wann die Lkw die Grenze überqueren können. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz erklärte, es warte weiter auf Sicherheitsgarantien für den Transport der Hilfsgüter durch das umkämpfte ukrainische Territorium.

Das IKRK soll nach der Grenzüberquerung die Leitung des Transports übernehmen.

Die Hilfsgüter sind für die Stadt Luhansk bestimmt, etwa 200.000 Menschen sind dort seit zwei Wochen ohne Versorgung.