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Israel zerstört Häuser im Westjordanland - Einigung vor Ablauf der Waffenruhe nicht in Sicht

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Israel zerstört Häuser im Westjordanland - Einigung vor Ablauf der Waffenruhe nicht in Sicht

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Mehr als zwei Monate nach der Entführung und dem Mord an drei israelischen Jugendlichen im Westjordanland hat die israelische Armee die Häuser der palästinensischen Tatverdächtigen zerstört. Der Mord gilt als Beginn einer Welle der Gewalt, die bis zum Gaza-Krieg eskalierte. Eine fünftägige Waffenruhe endet am späten Abend.

Der zu Monatsbeginn gefasste Hussam Kawasma habe zwei weitere Palästinenser mit der Tat beauftragt, teilte die Armee mit. In der vergangenen Nacht seien sein Wohnhaus sowie das des weiter gesuchten Marwan Kawasme in Hebron zerstört worden. Das Haus des dritten Tatverdächtigen, Omar Abu Ajschah, habe die Armee versiegelt.

Vor dem Gazastreifen sind weiter einsatzbereite Panzer der israelischen Armee stationiert. Eine Einigung bei den indirekten Gesprächen zwischen Israel und den Palästinensern unter ägyptischer Vermittlung in Kairo ist offenbar nicht in Sicht. Zusammen mit Norwegen will Ägypten demnächst eine Konferenz über den Wiederaufbau des Gazastreifens ausrichten.