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Papst Franziskus ruft zum Abschluss seines ersten Besuchs in Asien zur Aussöhnung zwischen Süd- und Nordkorea auf

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Papst Franziskus ruft zum Abschluss seines ersten Besuchs in Asien zur Aussöhnung zwischen Süd- und Nordkorea auf

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Kurz vor seiner Abreise aus Südkorea hat Papst Franziskus in der Myongdong-Kathedrale in Seoul eine Messe zelebriert. Dabei rief er die Menschen in Süd- und Nordkorea zur Aussöhnung auf. Nach dem Gottesdienst, bei dem unter den rund 1000 Besuchern auch Staatspräsidentin Park Geun Hye anwesend war, verließ der Papst das Land wieder in Richtung Rom.

Franziskus rief zum gemeinsamen Gebet auf.
Alle Koreaner seien “Brüder und Schwestern, Glieder einer Familie, eines Volkes”, sagte der 77-Jährige. Die Messe sei in erster Linie ein Gebet um Versöhnung. Die Gebete
sollten auf einen neuen Dialog und die Lösung von Gegensätzen gerichtet sein.

Der Appell des Papstes fiel zeitlich mit dem Beginn eines gemeinsamen jährlichen Manövers der amerikanischen und südkoreanischen Streitkräfte zusammen. Nordkorea hatte mehrmals vor dem Manöver
gewarnt und unter anderem mit “erbarmungslosen Erstschlägen” gedroht.

Kurz vor und nach der Ankunft von Franziskus am Donnerstag in Südkorea hatte Nordkoreas Militär fünf Testraketen in Richtung offenes Meer abgefeuert.