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Raketenangriff auf Flüchtlingskonvoi in der Ostukraine

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Raketenangriff auf Flüchtlingskonvoi in der Ostukraine

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Die ukrainische Armee hat den Separatisten vorgeworfen, einen Buskonvoi mit Flüchtlingen im Osten des Landes beschossen zu haben. Bei dem Raketenangriff sollen unzählige Menschen getötet worden sein.

Die genaue Zahl der Opfer ist bisher noch unklar, so der ukrainische Sicherheitsrat: “Unweit von Luhansk, auf der Straße zwischen Chrjaschtschewate und Nowoswitliwka versuchten Zivilisten in einem Konvoi aus den umkämpften Gebieten zu fliehen. Dort schlugen immer wieder “Grad”-Granaten ein, die Russland den Rebellen geliefert hat. Viele Menschen sind gestorben, auch Frauen und Kinder.”

Die Separatisten hingegen weisen alle Anschuldigungen zurück und sehen die Verantwortung für den Angriff bei der ukrainischen Armee. Die Einheiten der Separatisten wären gar nicht in der Lage, die Gegend mit “Grad”-Raketen zu beschießen, so ein Sprecher der Rebellen.

Während das ukrainische Militär am Montagmorgen bekannt gab, das ostukrainische Luhansk eingekesselt zu haben und die Befreiung der Stadt vorzubereiten, hielten die Kämpfe zwischen Armee und Separatisten in der Region weiter an.

Ein russischer Hilfskonvoi mit Ziel Luhansk sitzt unterdessen weiterhin an der ukrainisch-russischen Grenze fest. Die Ukraine befürchtet, dass Russland in den Lkw Waffen für die Separatisten über die Grenze schmuggeln könnte.