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Trotz Ausgangssperre wieder Proteste in US-Stadt Ferguson - Getöteter schwarzer Jugendlicher von sechs Geschossen getroffen

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Trotz Ausgangssperre wieder Proteste in US-Stadt Ferguson - Getöteter schwarzer Jugendlicher von sechs Geschossen getroffen

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Auch in der vergangenen Nacht ist es in der US-Kleinstadt Ferguson trotz einer Ausgangssperre wieder zu Auseinandersetzungen zwischen
Demonstranten und der Polizei gekommen. Die Beamten setzten Nebelgranaten und Tränengas ein, um die Protestierenden zu vertreiben. Die Unruhen waren dadurch ausgelöst worden, dass ein weißer Polizist einen schwarzen Jugendlichen erschossen hatte, obwohl der 18-Jährige unbewaffnet war.

An der Kundgebung nahmen auch die Bürgerrechtler Jesse Jackson und Reverend Al Sharpton teil. Sharpton kündigte an, den Kongress auffordern zu wollen Mittel für eine Militär-ähnliche Bewaffnung der Polizei zu streichen.

“Ferguson und der getötete Michael Brown werden ein Schlüsselmoment dafür sein, wie dieses Land mit der Polizei und den Rechten seiner Bürger umgeht”, so Sharpton, “dafür, wie man das Verhalten der Polzei in diesem Land ändern muss.”

Nach einem vorläufigen Autopsiebericht wurde der Jugendliche von mindestens sechs Kugeln getötet. Zwei Geschosse wurden im Kopf gefunden, vier weitere hätten seinen rechten Arm getroffen. Seit dem Tod Browns ist es fast täglich zu gewalttätigen Protesten in dem Vorort von St. Louis gekommen.