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Ausbruchgefahr am isländischen Vulkan Bárðarbunga wächst

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Ausbruchgefahr am isländischen Vulkan Bárðarbunga wächst

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Am isländischen Vulkan Bárðarbunga wächst die Ausbruchgefahr.

Gestern wurde dort die stärkste Erderschütterung seit 1996 gemessen, also seit fast zwanzig Jahren.

Der Wetterdienst sieht Belege für eine Magmaaktivität in geringer Tiefe, also weniger als zehn Kilometer.

Er rief für die Luftfahrt die Warnstufe “Orange” aus, das ist die Stufe vier von fünf.

Der Bárðarbunga liegt unter der Eisdecke des Gletschers Vatnajökull.

Damit wären dort bei einem Ausbruch keine Menschen direkt betroffen. Wenn, dann würde möglicherweise eine Flutwelle ausgelöst, die zum Beispiel Straßen wegspülen könnte.

Allerdings könnte er schwere Auswirkungen auf die Luftfahrt über Europa haben, wie beim Ausbruch unter dem Gletscher Eyjafjallajökull im Jahr 2010.

Ob es aber erneut eine derartige Aschewolke im Himmel geben könnte, lassen die Wetterdienstler offen.

Das hänge ab von der Aschemenge, von der Höhe, auf die sie geschleudert würde, und von der Teilchengröße.