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Geldwäsche: US-Behörde nimmt sich britische Bank Standard Chartered zur Brust

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Geldwäsche: US-Behörde nimmt sich britische Bank Standard Chartered zur Brust

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Mangelhafte Vorkehrungen gegen Geldwäsche kommen die britische Großbank Standard Chartered in den USA teuer zu stehen. Das Institut hat sich nach Medienberichten (Nachrichtenagentur Bloomberg, “Financial Times”) mit der New Yorker Finanzaufsichtsbehörde (DFS) auf eine Strafe von 225 Millionen Euro geeinigt.

Standard Chartered hatte vor knapp zwei Wochen eingeräumt, dass die Behörde “gewisse Probleme” in den Anti-Geldwäsche-Systemen der Bank entdeckt habe.

Standard Chartered war schon 2012 wegen Verstößen gegen US-Sanktionen bei Geschäften mit dem Iran zu einer ähnlichen Summe verdonnert worden.

Damals hatte DFS-Chef Benjamin Lawsky – als “härtester Polizist der Wall Street” gefürchtet – eine Aufpasserin bei Standard Chartered installiert. Sie soll nun Software-Schwächen in den Anti-Geldwäsche-Programmen der Bank entdeckt haben.

su mit Reuters