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Nach Tod von Michael Brown: Nationalgarde soll für Ruhe sorgen

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Nach Tod von Michael Brown: Nationalgarde soll für Ruhe sorgen

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Eine Ausgangssperre gab es diese Nacht in Ferguson nicht, dafür soll nun die Nationalgarde für Ruhe und Ordnung auf den Straßen sorgen.

Im amerikanischen Ferguson, einem Vorort von Saint Louis, war vor anderthalb Wochen der unbewaffnete schwarze Jugendliche Michael Brown von einem Polizisten erschossen worden.

Seitdem gab es friedliche Kundgebungen, aber auch Ladenplünderungen und gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen und der Polizei.

Die Familie des getöteten Jugendlichen hat jetzt eine eigene Obduktion veranlasst.

Mindestens sechsmal sei Michael Brown getroffen worden, sagt Shawn Parcells, einer der Rechtsmediziner, die sie durchgeführt haben.

Ein Schuss ganz oben auf dem Kopf soll belegen, dass Brown den Kopf gesenkt hielt und den Polizisten nicht angriff.

Auch die Regierung verspricht eine weitere Obduktion des toten Jugendlichen. Von den bisherigen offiziellen Obduktionen sind noch keine Ergebnisse bekannt.

Laut Polizei war es zu dem Vorfall gekommen, als der Polizist den Jugendlichen aufforderte, auf dem Gehweg zu gehen statt auf der Straße. Brown habe dann in den Streifenwagen gegriffen, nach der Waffe des Polizisten.