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Ukraine: Ende der Gefechte nicht in Sicht, Merkel will nach Kiew reisen

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Ukraine: Ende der Gefechte nicht in Sicht, Merkel will nach Kiew reisen

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Im ostukrainischen Luhansk liefern sich Armee und Separatisten weiterhin erbitterte Gefechte. Ein Supermarkt im Stadtzentrum brannte vollständig aus. Seit April wird die Stadt von den Rebellen kontrolliert.

Auch in der Region um Donezk waren zum ersten Mal seit dem Ausbruch der Gewalt Artilleriefeuer zu hören. Viele Anwohner suchten Schutz in Kellern und Bunkern.

Am Montag waren bei dem Beschuss eines Flüchtlingskonvois unweit von Luhansk mindestens 17 Zivilisten getötet worden. Sechs Menschen wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht. Wer für den Angriff verantwortlich ist, ist unklar.

Ein Sprecher des ukrainischen Sicherheitsrats bestätigte den Tod der Zivilisten. Aufgrund der Kämpfe in der Region im Osten des Landes konnten die ukrainischen Einheiten die Suche nach den Opfern jedoch nicht beenden.

Mehr als 2000 Menschen sind seit Beginn der Ukraine-Krise getötet worden. Die geplante Reise der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Kiew und ein Treffen des ukrainischen Staatspräsidenten mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin lassen auf einen diplomatischen Ausweg aus der Krise hoffen. Eine konkrete Lösung zeichnet sich aber noch nicht ab.