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Welttag der humanitären Hilfe: Mehr Unterstützung für Flüchtlinge im Irak

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Welttag der humanitären Hilfe: Mehr Unterstützung für Flüchtlinge im Irak

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Mehr als 60 Millionen Menschen weltweit benötigen humanitäre Hilfe zum Überleben, besonders im Nordirak sind viele Vertriebene auf Lebensmittel und medizinische Hilfsgüter angewiesen. Am Welttag der humanitären Hilfe versprachen deshalb viele Länder und Organisationen, ihre Bemühungen zu verstärken.

Die Vereinten Nationen wollen ab Mittwoch für rund eine halbe Million Flüchtlinge Hilfsgüter in den Nordirak einfliegen. Die Europäische Union stockte ihre humanitäre Hilfe für das Land auf: “Die Europäische Union wird weiterhin zum Spenden aufrufen, um all jenen Menschen im Irak zu helfen, die von den Kämpfen betroffen sind. In der vergangenen Woche hat die Europäische Kommission weitere fünf Millionen Euro bereitgestellt, damit steigt die Summe auf insgesamt 17 Millionen Euro in diesem Jahr.”

Auch die deutsche Bundesregierung will im Irak weiter humanitäre Hilfe leisten und hat zudem Rüstungslieferungen angekündigt. 75 Tonnen Lebensmittel sowie 25 Tonnen Hilfsgüter will die Bundeswehr ab Mitte der Woche in den Nordirak einfliegen. Ob Deutschland nur militärische Ausrüstung oder auch Waffen liefern wird, ist noch nicht entschieden.