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Bei Schweizer Banken "trennt sich Spreu vom Weizen"


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Bei Schweizer Banken "trennt sich Spreu vom Weizen"

Die Schweizer Privatbanken stehen unter Druck. Laut einer Studie der KPMG hat rund ein Drittel der Institute das Jahr 2013 mit einem Verlust beendet. Insgesamt laufen bei fast zwei Drittel der Privatbanken die Geschäfte schlechter als bisher.

Dazu tragen auch die Belastungen durch das US-Steuerprogramm bei. Vor Ablauf eines Ultimatums der US-Behörden hatten sich Ende 2013 mehr als 100 Schweizer Banken bei den US-Behörden wegen möglicher Beihilfe zur Steuerhinterziehung selbst angezeigt. Dafür haben die 94 analysierten Banken insgesamt 743 Millionen Euro beiseitegelegt.

Eine Eigenkapitalrendite von mindestens 8% – was nach Ansicht der KPMG-Experten ausreichend wäre – erreichte nur gerade eines von 10 Instituten.

Die Autoren der Studie sehen eine beschleunigende Konsolidierung des Privatbankensektors. «Derzeit trennt sich Spreu vom Weizen», sagte Philipp Rickert von der KPMG.

Im vergangenen Jahr verwalteten die untersuchten Institute 1.170,9 Milliarden Euro an Kundenvermögen. Die Grossbanken UBS und Credit Suisse, die Genfer «Banquiers Privés» und die Vermögensverwaltungseinheiten von Kantonal- und Regionalbanken waren nicht Teil der Analyse.

su

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