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Rettungsversuch für James Foley war noch im Sommer gescheitert

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Rettungsversuch für James Foley war noch im Sommer gescheitert

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Die USA haben diesen Sommer noch versucht, den nun getöteten Reporter James Foley und andere Geiseln zu befreien.

Nach Behördenangaben sprangen amerikanische Soldaten dazu an einem Ort in Syrien ab, wo sie die Geiseln vermuteten.

Es gab eine Schießerei mit islamistischen Aufständischen, die Geiseln waren aber nicht dort: Der Einsatz war gescheitert.

Foleys Entführer haben inzwischen in einem Video gezeigt, wie sie ihn enthaupten.

Sie drohen, mit Steven Sotloff auch einen weiteren amerikanischen Reporter in ihrer Gewalt zu töten, wenn die USA ihre Angriffe im Irak fortsetzten.

Der Präsident habe mit ihnen über die Rettungsbemühungen gesprochen, sagt Foleys Mutter Diane. Sie würden das anerkennen, hätten aber auch darum gebeten,
dass man weitere Möglichkeiten prüfe, damit Steven Sotloff und die anderen verschont blieben.

In Großbritannien richtet sich die Aufmerksamkeit zusätzlich auf die Frage, wer Foley in dem Video umgebracht hat. Der Mann spricht in der Aufnahme Englisch, und zwar mit Londoner Färbung.

Geschätzt fünfhundert Briten kämpfen im Krisengebiet in Syrien und Irak bei den Islamisten; einige tausend sind es wohl aus ganz Europa.