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Weniger russische Badetouristen in Slowenien

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Weniger russische Badetouristen in Slowenien

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Als Reiseziel für Strandurlauber besetzt Slowenien buchstäblich eine Nische. Nur etwa 46 Kilometer misst der Küstenstreifen des Landes zwischen Italien und Kroatien. Neben Italienern, Österreichern und Deutschen sonnen sich hier gerne auch russische Touristen.

Um diese Gruppe macht sich die slowenische Tourismusbranche nun Sorgen. “Seit März verzeichnen wir fallende Besucherzahlen aus Russland”, so der Direktor der Lifeclass Hotelgruppe. “Das ist eine Folge des schwachen Rubel und auch der Ukraine-Krise, die sich verschärft hat.”

Viele Wirte haben sich sehr auf die russischen Besucher eingestellt. Die lukrative Zielgruppe ist an der slowenischen Adria gern gesehen: “Natürlich fürchten wir Sanktionen”, so ein Restaurantbetreiber. “Russische Gäste sind sehr gute Gäste. Sie sind immer willkommen und wir glauben, dass sich die Sanktionen negativ auf ihre Besucherzahlen und ihren Konsum auswirken werden.”

Die Branche hofft auf einen Ausgleich durch die allgemein steigenden Besucherzahlen. 2013 verzeichnete Slowenien fast sechs Millionen Übernachtungen – ein Plus von drei Prozent gegenüber 2012.