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Berlin jagt 135 Millionen Euro an verschollenem DDR-Vermögen


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Berlin jagt 135 Millionen Euro an verschollenem DDR-Vermögen

Deutschland will von der Schweizer Privatbank Julius Bär endlich 135 Millionen Euro an verschollenem DDR-Vermögen eintreiben.
Die Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben BVS
jagt den vom Honecker-Regime versteckten Millionen seit Jahren hinterher. Da eine gütliche Einigung mit Julius Bär gescheitert war, hat Deutschland in Zürich eine Klage gegen Julius Bär eingereicht. Die Gelder waren offenbar über komplizierte Wege von Konten des DDR-Aussenhandelsunternehmens Novum nach Österreich und in die Schweiz geschafft worden. Julius Bär weist die Vorwürfe einer Beteiligung an diesen Machenschaften zurück.

Noch schwieriger sind die Ermittlungen seit dem Tod der “Roten Fini”. Die österreichische Geschäftsfrau Rudolfine Steindling mit guten Kontakten zur SED-Führung und zur Kommunistischen Partei Österreichs soll zumindest einen Teil der verschollenen Millionen ins Ausland geschafft haben.

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