Eilmeldung

Eilmeldung

Ebola: Einreiseverbote und Hungerkrise

Sie lesen gerade:

Ebola: Einreiseverbote und Hungerkrise

Schriftgrösse Aa Aa

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO ist die Zahl der Todesfälle durch Ebola in Westafrika auf mindestens 1350 gestiegen. Einige afrikanische Länder schlossen ihre Grenzen und verhängten Einreiseverbote für Menschen, die aus den Ländern mit Ebola kommen. Die WHO geht von einer hohen Dunkelziffer an Ebola-Kranken aus. Wegen der Schließung von Grenzen und anderer Quarantänemaßnahmen ist der Handel vielerorts zum Erliegen gekommen, die Preise sind in die Höhe geschnellt. So stiegen die Preise für Grundnahrungsmittel wie Reis etwa mancherorts um bis zu 40 Prozent. Die Welthungerhilfe warnte, dass sich im westlichen Afrika eine Hungerkrise entwickele.

Drei Wochen nach seiner Heimkehr aus Liberia wurde der amerikanische Arzt Kent Brantly als geheilt aus einem Krankenhaus in Atlanta im US-Staat Georgia entlassen. Seine Mitarbeiterin Nancy Writebol war bereits zwei Tage früher als geheilt erklärt worden. Beide hatten das experimentelle Mittel “ZMapp” bekommen. Ob ihre Genesung damit zusammenhängt, ist allerdings unklar.

Lesen sie auch

Was Sie über das Ebola-Virus wissen sollten