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Es rumort im Berg: Erdbeben am isländischen Bardabunga-Vulkan

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Es rumort im Berg: Erdbeben am isländischen Bardabunga-Vulkan

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Der isländische Bardarbunga ruht, aber er wälzt sich immer unruhiger im Schlaf. In den vergangenen Tagen haben Geologen vermehrt Erdbeben mit einer Stärke von bis zu 4,0 auf der Richterskala verzeichnet – die Epizentren liegen Kilometer unter dem Berg. Zuletzt war der Vulkan 1996 aktiv.

Wie genau sich die Gewalten in der Erdkruste verhalten werde, lässt sich nicht vorhersagen: “Wir müssen darauf vorbereitet sein, dass alles sehr schnell geht und das Magma zur Oberfläche aufsteigt. Aber das Magma könnte auch ruhig bleiben, so dass nichts passiert”, sagt Kristin Jonsdottir vom isländischen Erdbeben-Überwachungszentrum.

Sorgen macht den Isländern neben den möglichen Auswirkungen auf den Flugverkehr auch der zweitgrößte Fluss des Landes. Er speist sich aus dem 150 bis 600 Meter dicken Gletscher, der den Bardabunga teilweise bedeckt. Bei einer Eruption könnte der Fluss um das 10 bis 40-fache anschwellen, und beispielsweise Stromleitungen und Brücken beschädigen.