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Russischer Konvoi passiert Grenze ohne Genehmigung - Kiew spricht von "Invasion"

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Russischer Konvoi passiert Grenze ohne Genehmigung - Kiew spricht von "Invasion"

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Der umstrittene russische Hilfskonvoi hat ohne Erlaubnis der Regierung in Kiew die Grenze zur Ostukraine passiert. Moskau hatte zuvor erklärt, die Verzögerungen bei der Überführung des Konvois seien nicht mehr hinzunehmen. Russland habe sich bemüht, die geforderten Formalitäten zu erfüllen. Der Konvoi mit insgesamt 270 Lastwagen saß tagelang an der Grenze fest.

Mittlerweile sind mehrere Dutzend Fahrzeuge auf dem Weg nach Luhansk – entgegen zuvor getroffener Vereinbarungen ohne Eskorte des Roten Kreuz: “Das Rote Kreuz hat keine Garantie dafür erhalten, dass die Sicherheit bei der Begleitung des Konvois garantiert ist”, so eine Sprecherin. “Die Fahrzeuge wurden ohne Beteiligung des Roten Kreuz bewegt.”

Die ukrainische Regierung verweigerte die Ausstellung einer Sicherheitsgarantie mit dem Hinweis darauf, dass das Gebiet zwischen Luhansk und der Grenze von den Separatisten kontrolliert wird. Der Chef des ukrainischen Sicherheitsdienstes wertete die Überfahrt als “unmittelbare Invasion”. Man werde jedoch keine Gewalt gegen die Kolonne anwenden. Das russische Außenministerium hatte davor gewarnt, die Mission zu behindern.