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USA wollen Kampf gegen Terrororganisation "Islamischer Staat" ausdehnen - Mehr als 70 Sunniten in Moschee bei Bagdad getötet

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USA wollen Kampf gegen Terrororganisation "Islamischer Staat" ausdehnen - Mehr als 70 Sunniten in Moschee bei Bagdad getötet

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Das amerikanische Militär hat Videos von Luftangriffen auf mehrere Fahrzeuge der Terrormiliz “Islamischer Staat” (IS) im Norden des Irak veröffentlicht. Bei den Angriffen seien bereits am vergangenen Montag mehrere Ziele in der Nähe des Mossul-Staudammes zerstört worden, hiess es.

Der stellvertretende US-Sicherheitsberater Ben Rhodes kündigte weitere Schritte gegen den IS an. Man erwäge, wie man mit dieser Bedrohung umgehe. Dabei lasse man sich nicht von Grenzen einschränken. Man habe bereits mehrere Male gezeigt, dass man im Falle einer terroristischen Bedrohung direkt reagiere, sollte das nötig sein.

Indes versuchen kurdische Peschmerga die Region um den Staudamm von Mossul weiter abzusichern. Sie hatten ihn erst kürzlich vom IS zurückerobert.

Die Gewalt zwischen Sunniten und Schiiten schaukelt sich angesichts des Vormarschs des IS weiter hoch. Bei einem Angriff von vermutlich schiitischen Bewaffneten auf eine sunnitische Moschee nordöstlich von Bagdad wurden am Freitag mehr als 70 Menschen getötet. Augenzeugen berichteten, die Angreifer hätten das Gebetshaus in der Stadt al-Mikdadija gestürmt
und um sich geschossen.