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Elfenbeinküste schließt wegen Ebola Grenzen zu Guinea und Liberia

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Elfenbeinküste schließt wegen Ebola Grenzen zu Guinea und Liberia

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Die von der Ebola-Seuche betroffenen Länder Westafrikas werden von anderen Staaten der Region zunehmend isoliert. Jetzt beschloss die
Regierung der Elfenbeinküste, die Grenzübergänge nach Guinea und Liberia zu schließen. Zuvor hatte
bereits der Senegal die Grenze zu Guinea dicht gemacht.

Die Weltgesundheitsorganisation betonte, das Ausmaß der Epidemie sei weit unterschätzt worden und derzeit kaum abzusehen. Keiji Fukuma von der Leitung der Abteilung Gesundheitssicherheit und Umwelt der Organisation sagt, die Epidemie werde nicht über Nacht verschwinden, das werde nicht leicht. Es werde mehrere Monate dauern und harte Arbeit werden, gegen den Ausbruch anzukämpfen. Dennoch erwarte man, damit fertig zu werden.

Unterdessen ist ein in Sierra Leone lebender Brite an dem Ebola-Virus erkrankt. Das Gesundheitsministerium in London teilte mit, die Bluttests seien positiv ausgefallen. Es ist der erste bestätigte Fall eines an Ebola erkrankten Briten. Die Gefährdung der britischen Bevölkerung durch den Virus bleibe aber nach wie vor gering.