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Erneut Tote bei Anschlägen im kurdischen Teil des Irak - Politiker ringen um Einheit des Landes

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Erneut Tote bei Anschlägen im kurdischen Teil des Irak - Politiker ringen um Einheit des Landes

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Bei der Explosion dreier Autobomben in Kirkuk im Nordirak sind mindestens sieben Menschen getötet und weitere 70 verletzt worden. Das berichtete die kurdische Nachrichtenseite Rudaw. Nach Angaben der kurdischen Zeitung “Slemani Times” kamen bei dem Anschlag in einem überwiegend von Kurden bewohnten Viertel sogar 17 Menschen ums Leben. Ziel waren demnach Einheiten kurdischer Peschmerga-Soldaten, die in der Region gegen die sunnitische Miliz “Islamischer Staat” (IS) kämpfen.

In der kurdischen Haupstadt Erbil wurden bei einer Explosion drei Menschen verletzt und mehrere Autos zerstört. Nach dem verheerenden Angriff auf eine sunnitische Moschee im Irak mit Dutzenden Toten ringen die führenden Politiker um die Einheit des Landes. Präsident Fuad Massum rief alle Seiten zu äußerster Selbstzurückhaltung auf.

Vom amerikanischen Flugzeugträger H.W. Bush starten täglich gut 20 Flüge um die kurdischen Peschmerga im Kampf gegen den IS aus der Luft zu unterstützen. Die USA haben ihre Einsätze in den vergangenen Tagen intensiviert.