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Mutmaßlicher Henker des US-Journalisten Foley offenbar Rapper aus London

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Mutmaßlicher Henker des US-Journalisten Foley offenbar Rapper aus London

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Britische Geheimdienste haben offenbar den Mörder des entführten und von Kämpfern des “Islamischen Staats” (IS) enthaupteten US-Journalisten James Foley identifiziert. Wie die "Sunday Times" berichtete, handelt es sich vermutlich um einen Londoner, der sich “Isis” (heute IS) in Syrien anschloss. Der 23-Jährige machte früher als "Rapper von sich reden. Er hatte vor Kurzem ein Foto auf Twitter gepostet, das ihn mit einem abgetrennten Kopf zeigte.

Unterdessen ist der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif zu einem Solidaritätsbesuch in den Irak gereist. Im Mittelpunkt steht die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des IS. Sarif traf in Bagdad unter anderem den scheidenden Regierungschef Nuri al-Maliki und dessen designierten Nachfolger Haidar al-Abadi. Der Iran sei zufrieden mit der Bildung einer Einheitsregierung unter Führung al-Abadis, so Sarif. Medienberichte, denen zufolge iranische Soldaten im Nachbarland zusammen mit kurdischen Truppen gegen IS kämpften, seien falsch.

Die Peschmerga fordern weiterhin internationale Unterstützung: “Wir brauchen Waffen, um mit gleichen Voraussetzungen kämpfen zu können”, so ein Sprecher der Kämpfer. “Um den Islamischen Staat schlagen und vertreiben zu können, brauchen wir moderne Waffen, so wie IS sie auch hat.”