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Burger King plant Übernahme - mehr Läden und weniger Steuern als Doppel Whopper

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Burger King plant Übernahme - mehr Läden und weniger Steuern als Doppel Whopper

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Der US-Fastfood-Riese Burger King will den Rivalen Tim Hortons aus Kanada übernehmen und gleichzeitig seinen Firmensitz in das für niedrigere Steuern bekannte Nachbarland verlegen. Die Verlagerung des Hauptsitzes ins Ausland – Inversion genannt – aus den USA ist zulässig, wenn bei einem Zusammenschluss mindestens 20 Prozent der Anteile an dem fusionierten Unternehmen an die ausländischen Aktionäre übergehen. Die Beteiligungsgesellschaft 3G Capital will wohl als bisheriger Burger-King-Hauptaktionär (70 Prozent)auch die Mehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten. Den Rest sollen die Anteilseigner von Tim Hortons und die übrigen Burger-King-Aktionäre bekommen.

Die Fusionsverhandlungen liefen, so die beiden Unternehmen. Ein Zusammenschluss ergäbe einen Branchenriesen mit 13,6 Milliarden Euro Marktwert und 16,6 Milliarden Euro Jahresumsatz. Beide Ketten sollten anschließend unter ihren bestehenden Markennamen weitergeführt werden. Tim Hortons – Schwerpunkt Donuts und Kaffee – betreibt 3.500 Schnellrestaurants in Kanada und rund 850 in den USA.

Der McDonald’s-Rivale Burger King, 1954 in den USA gegründet, mit 13.000 Restaurants in fast 100 Ländern sitzt bisher in Miami.

Die Unternehmenssteuerquote in Kanada liegt laut Daten der Wirtschaftsberatungsgesellschaft KPMG bei 26,5 Prozent, in den USA sind es rund 40 Prozent.

su mit dpa, Reuters