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Gaza: Neue Ägyptische Friedensinitiative findet bislang keinen Anklang

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Gaza: Neue Ägyptische Friedensinitiative findet bislang keinen Anklang

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Bei israelischen Luftschlägen im Gazastreifen sind am Montag mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde von Gaza waren darunter zwei Frauen und ein Mädchen.

Die Angriffe trafen unter anderem die nördliche Kleinstadt Beit Lahia, wo vier Wohnhäuser getroffen wurden. Nach Angaben der israelischen Armee seien von dort aus wiederholt Raketen abgefeuert worden, auch in Richtung Tel Aviv. Militante Palänstinenser schossen am Montag mindestens 40 Raketen in Richtung Israel.

In Gazastadt wurde bei einem Luftangriff eine Moschee zerstört, nach Angaben Israels seien dort Waffen gelagert worden.

Seit Beginn der jüngsten Auseinandersetzung haben militante Palästinenser rund 4000 Raketen abgefeuert, Israel rund 5000 Luftschläge gegen Ziele in Gaza geflogen.

Ein Ende der Kämpfe scheint indes nicht in Sicht. Die Hamas gibt an, weiterkämpfen zu wollen, bis die Blockade des Gaza-Streifens aufgehoben wird. Israel will die Hamas zuerst vollständig entkräften und sicherstellen, dass in Zukunft keinerlei Waffen mehr in den Gazastreifen gelangen.

Ein neuer Friedensplan Kairos vom Wochenende blieb bislang ohne großes Echo: Er sieht eine zeitlich unbegrenzte Feuerpause, die sofortige Öffnung der Grenzübergänge und Verhandlungen über eine Abschwächung der israelischen Blockade Gazas vor.