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Hamas wirft Netanjahu Kriegsverbrechen vor

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Hamas wirft Netanjahu Kriegsverbrechen vor

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Israel setzte am Sonntagabend seine Angriffe auf den Gazastreifen fort. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, die Offensive werde andauern, „bis ihre Ziele erreicht seien“. Netanjahu warnte die Bevölkerung des Gazastreifens. Sie solle alle Gebäude, von denen aus militante Palästinenser operierten, sofort verlassen. Ein Sprecher der Hamas bezeichnete Netanjahus Äußerung als „klares Beispiel für Kriegsverbrechen gegen die Zivilbevölkerung des Gazastreifens“.

Israel tötete am Sonntag gezielt den mutmaßlichen Finanzchef der Hamas.

Die israelischen Streitkräfte veröffentlichten Videoaufnahmen, die nach ihren Angaben einen Luftangriff auf eine palästinensische Raketenstellung zeigen. Er sei unmittelbar nach einem Raketenangriff auf die israelische Stadt Berscheba erfolgt.

Bei einem palästinensischen Raketenangriff wurde am Sonntagabend ein Haus in Aschkelon beschädigt. Im Gazastreifen wurden seit Beginn der israelischen Offensive mehrere tausend Häuser zerstört. Rund 500.000 der 1,8 Millionen Einwohner des Gazastreifens haben ihre Wohnungen verlassen.

Auf palästinensischer Seite wurden bislang mehr als 2.100 Menschen getötet, auf israelischer Seite vier Zivilisten und 64 Soldaten.