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Vormarsch in Syrien: IS-Terrormiliz erobert Militärflughafen

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Vormarsch in Syrien: IS-Terrormiliz erobert Militärflughafen

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Die Terrormiliz “Islamischer Staat” (IS) hat offenbar ihre Macht im Osten Syriens ausgeweitet.

Nach heftigen Gefechten mit Hunderten Toten vertrieben die Extremisten syrische Regierungstruppen vom strategisch wichtigen Militärflughafen Al-Tabka.

Dieser galt als die letzte Bastion des Regimes von Präsident
Baschar al-Assad in der Provinz Al-Rakka.

Offenbar flammen in der Region auch nach der Eroberung des Flughafens immer wieder Kämpfe auf.

Die IS-Extremisten hatten zuletzt mehrere Armeestützpunkte in der Provinz Rakka unter ihre Kontrolle gebracht

Ein syrischer Militärsprecher machte indirekt die USA mitverantwortlich:

“Die Ausbreitung der IS-Truppen ist kein Zufall. Mehr als eine Nation hat ihnen während des Bürgerkriegs große Mengen an Waffen und Finanzmitteln angeboten. Man muss sich nur die Bemerkungen einiger Politiker in den USA genauer anhören. Die wissen offenbar immer, wer die Extremistengruppen in Syrien unterstützt.”

Wie die oppositionelle syrische
Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte, starben bei den Gefechten
um den Militärflughafen in Syrien mehr als 500 Menschen, darunter mindestens 346 Extremisten.Hunderte weitere seien verletzt worden.

Zudem seien mehr als 170 Soldaten der syrischen Armee getötet worden.

Die Terrorgruppe habe zudem mindestens 150 Soldaten in der Nähe des Al-Tabka-Flughafens eingekesselt, sie seien wahrscheinlich in
Gefangenschaft geraten.

Sollte die IS-Miliz den Militärflughafen unter ihrer Kontrolle behalten, könnte sie die Region unbehelligt beherrschen – ein herber Rückschlag für die Regierung in Damaskus. Die Extremisten dominieren bereits im Osten und Norden Syriens bereits ein Drittel des Landes.