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"Breaking Bad" räumt bei Emmy-Verleihung ab

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"Breaking Bad" räumt bei Emmy-Verleihung ab

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Die Dramaserie “Breaking Bad” ist die Siegerin der 66. Emmy-Verleihung. Sie gewann insgesamt sechs goldene Statuen, darunter die für die beste Dramaserie im US-Fernsehen – und das zum zweiten Mal in Folge. Hauptdarsteller Bryan Cranston wurde als bester Schauspieler ausgezeichnet.

“True Detective”-Star Matthew McConaughey konnte somit nicht als erster Schauspieler in einem Jahr sowohl einen Oscar als auch einen Emmy als bester Schauspieler gewinnen. Selbst Cranston ging davon aus, dass McConaughey den Emmy gewinnen würde; “Selbst ich spielte mit dem Gedanken, für Matthew zu stimmen und sogar meine eigene Familie sah mich schon als Verlierer.”

Der Emmy für die beste Komödie ging an die ABC-Serie “Modern Family” mit Ex-“Al Bundy” Ed O’Neill – und das bereits zum fünften Mal. Die Serie war zehnmal nominiert und gewann drei Auszeichnungen. So wurde Ty Burrell als bester Nebendarsteller in einer Komödie ausgezeichnet.

Weitere Erfolge feierte ABC mit dem Emmy für Julianna Margulies in der Serie “The Good Wife” als beste weibliche Hauptdarstellerin. Sie bedankte sich “für eine wunderbare Zeit für die Frauen im Fernsehen”.

Die exklusiv für den Streamingdienst Netflix produzierten Serien hatten es schwer. So war „House of Cards“ zwar 13 Mal nominiert, gewann jedoch nur einen Emmy in der Kategorie Ton.

Eine besondere Ehrung wurde Robin Williams zu Teil. Billy Chrystal würdigte ihn für seine schauspielerische Leistung als Mann, der “uns alle heftig zum Lachen” brachte. Dazu zeigte er mehrere Szenen aus Auftritten von Williams. Der Schauspieler war zwei Wochen zuvor tot in seiner Wohnung gefunden worden.

Alle Kategorien, die Nominierten und die Gewinner finden sich auf der offiziellen Seite der Emmys.