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Erfolgloser Start von deutschen Judokas in WM

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Erfolgloser Start von deutschen Judokas in WM

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Bei der Judo-WM im russischen Tscheljabinsk hat Majlinda Kelmendi in der Klasse bis 52 Kilogramm ihren Titel erfolgreich verteidigt. Die 23-Jährige aus dem Kosovo setzte sich gegen die Rumänin Andreea Chitu in nur 95 Sekunden durch. Kelmendi feiert damit ihren dritten Sieg infolge. Bei den Europameisterschaften im April hatte sie auch Gold geholt.

Die erste Bronzemedaille in dieser Klasse gewann die Brasilianerin Erika Miranda gegen Yanet Bermoy Acosta aus Kuba. Nach ihrer Enttäuschung im Halbfinale tröstete sie sich mit dem dritten Platz.

Natalia Kusjutina konnte sich vor heimischer Kulisse über die zweite Bronzemedaille freuen. In der Klasse bis 52 Kilogramm setzte sich die 25-Jährige gegen die Chinesin Yingnan Ma durch und feierte damit das beste Ergebnis ihrer Karriere.

In der Kategorie bis 66 Kilogramm wurde Masashi Ebinuma seinem Favouriten-Status gerecht. Der Japaner begrub alle Hoffnungen des heimischen Publikums und schlug den Russen Michail Pulyaev. Mit gerade mal 24 Jahren ist Ebinuma eine Klasse für sich. Für ihn ist es sein dritter WM-Sieg infolge.

Die erste Bronzemedaille ging an Kamal Khan-Magomedov. Das Publikum jubelte dem Russen zu, als er den Franzosen Loic Korval besiegte. Die zweite Bronzemedaille in der Klasse bis 66 Kilogramm ging an Georgii Zantaraia. Der Ukrainer setzte sich gegen den Japaner Kengo Takaichi durch.