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Ermittlungen gegen IWF-Chefin Christine Lagarde

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Ermittlungen gegen IWF-Chefin Christine Lagarde

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Die französische Justiz ermittelt wegen Fahrlässigkeit gegen die Chefin des Internationalen Währungsfonds Christine Lagarde. Die 58-Jährige muss sich in einer Affäre um mutmaßliche Veruntreuung öffentlicher Mittel verantworten. Dazu war die Chefin des IWF heute erneut in Paris befragt worden. Lagarde sagte, dass sie nicht beabsichtige, von ihrem Posten zurückzutreten. Noch heute kehre sie an ihren Arbeitsplatz in Washington zurück.

Lagarde wird verdächtigt in ihrer Zeit als französische Wirtschaftsministerin regelwidrig eine Entschädigungszahlung von rund 400 Millionen Euro an Bernard Tapie ermöglicht zu haben. Der französische Geschäftsmann hatte sich von der früheren Staatsbank Crédit Lyonnais beim Verkauf seiner Anteile am deutschen Sportartikelhersteller Adidas geprellt gefühlt und deswegen geklagt. Die Affäre zieht sich bereits seit Jahren hin. Bisher wurde Lagarde als “verdächtige Zeugin” gehört.