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Lego-Spekulation: (K)ein Kinderspiel

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Lego-Spekulation: (K)ein Kinderspiel

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Haben Sie noch einen verstaubten Eiffelturm in Ihrem alten Kinderzimmer? Oder eine Freiheitsstatue? Aus 2.882 Lego-Steinen? Bloß nicht an die Nachbarskinder verschenken! Und wenn die Kartons noch zu sind, nicht öffnen – das könnte tausende Euros kosten.

So wird die Lady Liberty aus dem Jahr 2000, ungeöffnet, jetzt für knapp 10.000 $ bei Amazon angeboten. Die Klötzchen komplett, aber schon mal benutzt, sind schon für 485 Dollar zu haben. (Original-Verkaufspreis 200 Dollar.)

Auch die Unterwelt hat die Goldgrube Lego mit ihrem üppigen Secondhand-Markt für sich entdeckt: Die Spuren der Plastikziegel aus Dänemark sind nicht leicht zu verfolgen. In Australien, Großbritannien und den USA wurden in letzter Zeit ganze Lastwagenladungen zu Beute – in Phoenix, Arizona, fand sich laut einem Insider-Blog (edreams) ein Lager im Wert von 200.000 Dollar.

Danach akzeptieren inzwischen selbst Drogenhändler in Amsterdam Legosteine als Plastikgeld.

EBay liste gegenwärtig mehr als 107.000 Lego-Sets. Auf Bricklink, einem Internet-Marktplatz ausschließlich für Lego-Produkte, seien mehr als 11.000 Einheiten und fast 35.000 Teile zu kaufen.

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