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Millionenstrafe für miese Kundenberatung der Royal Bank of Scotland

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Millionenstrafe für miese Kundenberatung der Royal Bank of Scotland

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Wegen schlechter Kreditberatung für Immobilienkäufer muss die Royal Bank of Scotland (RBS) 18,2 Millionen Euro Bußgeld zahlen. Die britische Finanzaufsicht (FCA) stellte “schwerwiegende Mängel” bei der Beratung bei der RBS und ihrer Tochter NatWest fest. Sie hätten bei ihren Hypothekenempfehlungen das Budget der Kunden nicht berücksichtigt und Kunden bei Umschuldungen nicht angemessen beraten – etwa in der Frage, welche Hypothekenlaufzeit für sie angemessen sei.

Von den (164) überprüften Kreditverträgen aus dem Zeitraum zwischen Juni 2011 und März 2013 hätten nicht mal zwei Prozent allen Anforderungen genügt.

Auch wenn die Höhe der Strafe den Gewinn der RBS nicht wirklich belastet, ist es ein moralischer Rückschlag für die zu 80 Prozent staatlich kontrollierte Bank, die sich seit kurzem wieder auf ihr britisches Privatkundengeschäft konzentriert.

RBS-Chef Ross McEwan in einer Mitteilung: „Das war unakzeptabel und hätte nie geschehen dürfen.”

su mit Reuters, dpa