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Putin und Poroschenko sprechen miteinander über Befriedung der Ostukraine

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Putin und Poroschenko sprechen miteinander über Befriedung der Ostukraine

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Zum ersten Mal seit Beginn der Krise in der Ostukraine haben der russische Staatspräsident Wladimir Putin und sein ukrainischer Amtskollege Petro Poroschenko in Minsk ein längeres Vier-Augengespräch geführt. Putin und Poroschenko nahmen am Gipfel der Eurasischen Zollunion (Russland, Weißrussland und Kasachstan) teil. Im Anschluss an die zweistündige Unterredung erklärte Poroschenko alle Seiten hätten seinen
Friedensplan unterstützt.

“Wir haben uns verständigt, unverzüglich eine dreier Kontaktgruppe einzusetzen, und schon bald werden wir die Befreiung der Geiseln erleben, die illegal festgehalten werden”, sagte Poroschenko.

Putin betonte, Ansprechpartner Poroschenkos bei Friedensverhandlungen seien die Separatisten.

“Wir haben über die Notwendigkeit gesprochen, das Blutvergießen schnellstmöglich zu beenden und die Notwendigkeit einer politischen Lösung der ganzen Reihe von Problemen, denen sich die Ukraine im Südosten gegenübersieht. Russland wird alles unternehmen, um den Friedensprozess, sofern er beginnt – und er sollte beginnen – zu unterstützen”, sagte Putin.

“Die komplizierten und langen Verhandlungen in Minsk haben keine schnelle Lösung gebracht. Aber sie haben eine Reihe von Gesprächen angestoßen, vielleicht sogar direkten Gesprächen zwischen der Ukraine und Russland, die vielleicht schon in nächster Zukunft stattfinden”, kommentiert die ukrainische euronews-Korrespondentin.