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IS-Terrormiliz tötet syrische Soldaten

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IS-Terrormiliz tötet syrische Soldaten

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Im Nordosten Syriens haben Extremisten der Gruppe “Islamischer Staat” – IS -Dutzende gefangene syrische Soldaten getötet. Sie erschossen mindestens 160 Angehörige der Armee. Zuvor hatten die IS-Kämpfer den strategisch wichtigen Militärflughafen Al-Tabka eingenommen. Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete, die meisten Opfer seien auf der Flucht von dem Flughafen in die Hände der Extremisten gefallen. Ein Versuch der Armee, die Soldaten zu retten, sei gescheitert. Rund 60 Soldaten der Regierung hätten in Sicherheit gebracht werden können. Der Flughafen war die letzte Bastion der syrischen Regierung in der Provinz Al-Rakka.

Im benachbarten Irak begannen kurdische Einheiten im Norden des Landes einen neue Offensive gegen die IS-Extremisten. Die kurdischen Peschmerga-Kämpfer konnten nach eigenen Angaben in der Nähe des Mossul-Staudammes sieben Orte einnehmen. Laut dem kurdischen Militär zündeten die Extremisten auf einem von ihnen kontrollierten Ölfeld in der Nähe des Dammes drei Bohrlöcher an. Der UN-Menschenrechtsrat warf der Terrormiliz IS brutalste Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Tausende Menschen in Syrien und im Irak sind vor der Terrormiliz auf der Flucht.