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Ukrainekrieg: "Russische Soldaten kämpfen lieber, als am Strand zu liegen"

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Ukrainekrieg: "Russische Soldaten kämpfen lieber, als am Strand zu liegen"

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Auch nach dem Gipfel in Minsk gehen die Kämpfe in der Ostukraine weiter. Ein Durchbruch blieb bei dem Krisentreffen aus. Die Ukraine befürchtet die Invasion der Hafenstadt Mariupol und spricht von der Schaffung einer “zweiten Front”. In den Separatistenhochburgen Luhansk und Donezk berichteten die Aufständischen von Luftangriffen der ukrainischen Armee.

Der Premierminister der selbst ernannten Volksrepublik Donezk, Aleksandr Zakharchenko: “Wir haben nie versucht zu verheimlichen, dass wir viele russische Staatsbürger in unseren Reihen haben, ohne die wir die Kämpfe nur schwerlich hätten fortsetzen können. Es waren zwischen 3000-4000. Viele von ihnen sind immer noch hier. Unter ihnen sind auch viele russische Soldaten, die in ihrem Urlaub lieber für den Frieden kämpfen als am Strand zu liegen.”

Nach neusten Berichten starben 11 Zivilisten bei Bombenangriffen in Donezk. 22 Weitere sollen in den letzten 24 Stunden nach Angaben des Stadtrates verletzt worden sein. In Kiew protestierten Hunderte für eine Verstärkung der ukrainischen Truppen im umkämpften Osten.